Question: Wann entfällt der Anspruch auf Versorgungsausgleich?

Sollte der geschiedene Ex-Partner, die sogenannte ausgleichsberechtigte Person, versterben, können Sie einen Versorgungsausgleich ggf. wieder rückgängig machen lassen. Laut Gesetz aber nur dann, wenn Ihr Ex-Partner/in nicht länger als 36 Monate Rente aus den übertragenen Anwartschaften erhalten hat.

Wann entfällt der Versorgungsausgleich?

Ehe ist kürzer als drei Jahre: Wenn die Ehe weniger als drei Jahre gehalten hat, gibt es keinen Versorgungsausgleich. Allerdings kann ein Ehepartner einen Antrag darauf stellen. Das Gericht entscheidet dann darüber. Es wird die Ehezeit berücksichtigt, die mit dem Monat der Eheschließung beginnt.

Kann der Versorgungsausgleich rückgängig gemacht werden?

Der Versorgungsausgleich wird nur rückgängig gemacht, wenn der Tod des geschiedenen Ehegatten maximal 36 Monate nach dem erstmaligen Rentenbezug eingetreten ist. Unbeachtlich für die Berechnung der Frist sind Leistungen, die dem Grund oder der Höhe nach nicht auf dem Versorgungsausgleich selbst beruhen.

Wann bekommt Exfrau Versorgungsausgleich?

Seit dem 1. September 2009 ist das Gesetz zum Versorgungsausgleich neu geregelt: Lassen sich Eheleute scheiden, wird alles, was während der Ehe für die Altersvorsorge angespart wurde, zusammengerechnet und je zur Hälfte geteilt – und zwar bereits bei der Scheidung und nicht erst beim Eintritt ins Rentenalter.

Kann man im Nachhinein auf den Versorgungsausgleich verzichten?

Abänderungen sind nur im Rahmen der geseztlichen Vorschriften möglich, wozu einer Verzicht nicht zählet. Der Versorgungsausgleich ist durch Gestaltungsurteil vollzogen ist. Eine trotzdem dann getroffene Vereinbarung über den Versorgungsausgleich selbst ist unwirksam. Nachträglich können Sie nicht verzichten.

Wie wird der Versorgungsausgleich angepasst?

Der Wert des Versorgungsausgleichs hat sich durch die persönliche Situation eines oder beider Ehegatten beispielsweise geändert. Zudem ist es möglich, dass sich die Berechnung des Versorgungsausgleichs durch eine Rechtsänderung verändert hat und der Versorgungsausgleich nach neuem Recht anders ausfallen würde.

Wie lange muss ich für meine Exfrau zahlen?

Im Gesetz fehlt eine Regelung, wie lange sich Geschiedene Unterhalt zahlen müssen und wann der nacheheliche Unterhalt endet. Ein lebenslanger Unterhaltsanspruch besteht grundsätzlich nicht. Nach der Scheidung können die Zahlungen zeitlich befristet, in der Höhe begrenzt werden oder ganz entfallen.

Ist ein Versorgungsausgleich Pflicht?

Ist der Versorgungsausgleich Pflicht? Grundsätzlich wird der Versorgungsausgleich im Scheidungsverfahren immer vorgenommen. Wenn der Ausschluss des Versorgungsausgleichs zu erheblichen Nachteilen führt, kann es passieren, dass der Versorgungsausgleich trotz Ehevertrag vorgenommen wird.

Was kostet Verzicht auf Versorgungsausgleich?

Die Notarkosten, wenn der Versorgungsausgleich ausgeschlossen werden soll, richten sich damit etwa nach der Höhe der auszugleichenden Rentenanwartschaften. Der Verfahrenswert liegt hier bei mindestens 1.000 Euro.

Wie wird bei einer Scheidung der Versorgungsausgleich berechnet?

Die Grundidee ist einfach: Jede Rentenanwartschaft, die während der Ehe entstanden ist, wird halbiert und beiden Partnern jeweils zu 50 Prozent gutgeschrieben. Beispiel: Partner A besitzt zum Zeitpunkt der Heirat eine gesetzliche Rentenanwartschaft in Höhe von monatlich 150 Euro.

Was passiert mit dem Versorgungsausgleich nach dem Tod?

Der sogenannte Versorgungsausgleich gleicht diese unterschiedlichen Anwartschaften bei einer Scheidung aus. Beim Tod des ehemaligen Ehepartners hat der überlebende Ehegatte hat die Möglichkeit, die ihm gekürzte Rente zurückzufordern.

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