Question: Was darf ein Arzt?

Der Arztberuf gilt der Vorbeugung (Prävention), Erkennung (Diagnose), Behandlung (Therapie) und Nachsorge von Krankheiten, Leiden oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen und umfasst auch ausbildende Tätigkeiten.

Wen muss ein Arzt Auskunft geben?

Die ärztliche Schweigepflicht gilt auch gegenüber Familienangehörigen der Patienten einschließlich deren Ehepartner. Die Erteilung von Auskünften an Angehörige stellt ohne Einverständnis des Patienten eine Verletzung der Schweigepflicht dar, sofern nicht ein sonstiger Rechtfertigungsgrund vorliegt.

Warum dürfen Ärzte keine Ärzte empfehlen?

Rechtlicher Anknüpfungspunkt ist § 31 Abs. 2 der (Muster-) Berufsordnung der Deutschen Ärzte (MBO). Danach dürfen Ärzte ihren Patienten nicht ohne hinreichenden Grund bestimmte Ärzte, Apotheken, Heil- und Hilfsmittelerbringer oder sonstige Anbieter gesundheitlicher Leistungen empfehlen oder sie an diese verweisen.

Wer darf Patienten behandeln?

Grundsätzlich sind Vertragsärzte, sprich Ärzte mit Kassenzulassung, zur Behandlung eines GKV-Versicherten verpflichtet.

Wer bekommt Auskunft beim Krankenhaus?

Grundsätzlich gilt: Krankenhäuser und das dort angestellte Pflegepersonal sowie die Ärzte sind an die ärztliche Schweigepflicht gebunden. Sie dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskunft zu dem Patienten herausgeben, auch nicht darüber, ob dieser überhaupt im Krankenhaus liegt.

Wem gegenüber ist der Arzt zur Verschwiegenheit verpflichtet?

Nicht nur der Arzt, sondern auch das behandelnde Personal im Umfeld des Arztes (Arzthelferin, Krankenschwester usw.) unterliegt der Schweigepflicht. Sie gilt auch für die Ärzte, die der Betroffene per Verfügung aufsuchen musste, z.B. Betriebsarzt, Vertrauensarzt, Polizeiarzt.

Kann der Hausarzt Patienten ablehnen?

Notfallsituation: Ja oder Nein Sofern eine akute Behandlungsbedürftigkeit vorliegt, dürfen sowohl privat abrechnende Ärzte als auch Vertragsärzte Patienten nicht ablehnen. Es besteht in jedem Fall ärztliche Behandlungspflicht.

Warum dürfen Ärzte keine Werbung machen?

Ärzten ist daher nicht jede Werbung verboten, sondern nur die berufswidrige. Berufswidrig soll vor allem eine anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung sein. Als anpreisend gilt eine gesteigerte Form der Werbung einschließlich Blickfangwerbung oder der Verwendung von Superlativen.

Was bedeutet eine Empfehlung vom Arzt?

In der Praxis darf also vom Arzt dann die Empfehlung ausgesprochen werden, wenn einem Patienten auf Grund der vom Arzt gefällten Diagnose eine bestimmte Versorgung besonders gut – vor allem aber besser als andere – helfen kann.

Wer ist berechtigt Auskünfte über Patienten zu erhalten?

Im Übrigen: Nicht jeder Arzt oder Pfleger im Krankenhaus ist berechtigt, die personenbezogenen Gesundheitsdaten des Patienten einzusehen. Grundsätzlich steht dies nur Personal zu, dass in die Pflege und Behandlung des Betroffenen eingebunden ist. Je nach Bereich kann die Einsichtnahme auch beschränkt werden.

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