Question: Wie kann man kleinwüchsigkeit feststellen?

Für die Diagnose Kleinwuchs ist vor allem der Wachstumsverlauf während eines längeren Zeitraumes entscheidend. Bei den Vorsorgeuntersuchungen werden die Daten für die Körpergröße, das Körpergewicht und den Kopfumfang bestimmt.

Wann liegt Kleinwuchs vor?

Bei Erwachsenen bedeutet Kleinwuchs eine Körpergröße von unter 150 cm. Extremer Kleinwuchs (früher als Zwergwuchs oder Nanosomie bezeichnet) führt zu einer Körpergröße von unter 130 cm im Erwachsenenalter. Diese Definition kann von Land zu Land leicht variieren.

Kann kleinwüchsigkeit vererbt werden?

Familiärer Kleinwuchs (primärer Kleinwuchs) Die Eltern sind kleinwüchsig und ihre Kinder ebenso. Es liegt keine krankhafte Ursache, sondern eine Vererbung vor. Störungen der Knochenentwicklung oder der Pubertät treten nicht auf, diese Menschen sind einfach nur kleiner als der Durchschnitt.

Was ist die Ursache für Kleinwüchsigkeit?

Fehlernährung (Malnutrition) Ohne ein ausreichendes und ausgewogenes Nahrungsangebot kann kein normales Wachstum stattfinden. In Ländern, wo viele Menschen an Nahrungsmangel leiden, ist Mangel- und Unterernährung deswegen ein häufiger Grund für Kleinwüchsigkeit.

Wie viele Arten von kleinwüchsigkeit gibt es?

Kleinwuchs tritt in über 600 verschiedenen Erscheinungsformen auf, von denen einige hier beschrieben werden.

Was ist konstitutioneller Kleinwuchs?

Die Konstitutionelle Entwicklungsverzögerung (KEV) ist mit ca. 27% die zweithäufigste Ursache für Kleinwuchs und tritt vor allem bei Jungen auf. Die Wachstumsgeschwindigkeit ist vermindert und das Eintreten in die Pubertät verzögert. Die Entwicklung erfolgt in der Regel normal, nur eben verzögert.

Wann liegt eine Wachstumsstörung vor?

Hat ein Kind einen angeborenen Wachstumshormonmangel, so zeigt sich dies meist zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat – das Kind bleibt im Wachstum deutlich zurück. Es gibt jedoch auch Fälle, bei denen das Wachstum bis zum zweiten Lebensjahr normal ist und sich erst dann verzögert.

Wann bekommt man Wachstumshormone?

SGA-Kinder sind Neugeborene, die im Vergleich zu ihrem Alter untergewichtig oder zu klein sind. Holen sie den Grössenrückstand in den ersten zwei bis vier Lebensjahren nicht auf, können sie mit Wachstumshormonen behandelt werden; seit 2008 bezahlt die Krankenkasse die Behandlung.

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